Regulierung des (Kühl-) Kreislaufs als kritische Faktor in der Wärmerückgewinnung bei Verbrennungsmotoren (Waste Heat Recovery/WHR)

Regulierung des (Kühl-) Kreislaufs als kritische Faktor
in der Wärmerückgewinnung bei Verbrennungsmotoren
(Waste Heat Recovery/WHR)

Vor ein paar Wochen sprach mein Kollege Tony Shale auf der Automotive-World-Megatrends-Europe-2014-Konferenz in Brüssel über „Regulierung des (Kühl-) Kreislaufs als kritische Faktor in der Wärmerückgewinnung bei Verbrennungsmotoren (Waste Heat Recovery/WHR)“.

Es ist heute allgemein anerkannt, dass WHR die größte Chance für den Betreiber von großen Nutzfahrzeugen ist, die Treibhausgasvorschriften zu erfüllen und Kraftstoffeffizienzgewinne zu erzielen.

Während eine Steigerung von 4-5% der Kraftstoffeffizienz auf Langstrecken von OnHighway-Fahrzeugen gezeigt wurde, konnte eine Optimierung von bis zu 7-8% für statische Anwendungen (Off-Highway, Generatoren, etc.) erreicht werden.

Essentiell wichtig für WHR ist die schrittweise Umsetzung zu anderen Verbesserungen beim Kraftstoffverbrauch - wie Aerodynamik, dünnflüssige Öle, aktiv Kompressoren mit variabler Drehzahl, Wasserpumpen usw.


Die meisten thermodynamischen Systeme verwenden bei WHR Ethanol als Arbeitsfluid, das dementsprechend auch im Fahrzeug bevorratet werden muss.

Dieses Arbeitsmedium erfordert teurere Materialien und bedeutet somit einen Kosten- und Gewichtsnachteil; im Besonderen, wenn man sich mit Standardprodukten behelfen möchte.

Zur Verbesserung der Systemfähigkeit und der Wirtschaftlichkeit, entwirft IMI-Norgren maßgeschneiderte Ventile, die die Steuerbarkeit der Arbeitsflüssigkeit optimieren. Diese maßgeschneiderte Entwicklung betrachtet darüber hinaus die Bevorratung sowie Auslegungs- und Kostenaspekte.

Folgende Präsentation beschreibt den IMI-Norgren Ansatz zur Gestaltung der zuvor übersehen Schlüsselfunktionen eines WHR-System - die Ventile!


Die Präsentation ist hier abzurufen:

http://www.automotiveworld.com/analysis/circulation-control-essential-whr-success/

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